Pressemitteilung zum Aufruf zur Menschenkette gegen Rechts

SPD Kreis Kleve unterstützt DGB-Menschenkette für Soziale Gerechtigkeit und gegen Rechts

Auch Barbara Hendricks nimmt teil

Am Freitag, den 8. September rufen DGB und KAB im Kreis Kleve ab 15.30 Uhr zu einer Menschenkette auf der Griether Straße vor dem Wunderland in Kalkar auf.

Sie wenden sich damit gegen die fremdenfeindlichen und menschenverachtenden Aussagen der AfD und damit auch gegen ihre rechtsextreme Politik. „Auch wir als SPD Kreis Kleve schließen uns diesem Aufruf an und bitten unsere Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger teilzunehmen“, erläutert Norbert Killewald, Vorsitzender der Kreis Kleve SPD, die Position. „Außerdem haben wir uns bereits am vergangenen Wochenende in einem Brief an Herrn Han Groot-Obbink, seines Zeichens Geschäftsführer des Wunderland Kalkar und DEHOGA-Vorsitzender im Kreis Kleve, gewandt, um unser Entsetzen und unser Unverständnis über die Vermietung an die AfD auszudrücken. Seine Antwort, dass es allein eine unternehmerische Entscheidung gewesen sei und er es nicht noch einmal tun würde, haben uns nicht überzeugt.“

Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, ergänzt: „Auch ich habe kein Verständnis für die Entscheidung der Geschäftsführung. Daher habe ich ein eigentlich geplantes Gespräch mit Herrn Groot-Obbink und weiteren Vertretern der DEHOGA Mitte September bis auf weiteres abgesagt und werde ebenfalls an der Menschenkette teilnehmen. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn auch der Vorstand der DEHOGA im Kreis Kleve sich mit der Frage der Vermietung an Rechtsextreme auseinander gesetzt hat, bin ich gerne wieder zu einem Gespräch bereit.“

„Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für unseren demokratischen Rechtsstaat. Wir sind eindeutige Gegner vom rechten Rand. Unsere Geschichte zeigt, dass Mitglieder unserer Partei hierfür mit jeder Faser einstehen. Unserem Land und der Welt hätte mehr solches Engagement mehrfach in der Geschichte gut getan. Wir fordern von unserer Gesellschaft dieses Engagement und gehen deshalb am Freitag friedlich auf die Straße“, so Killewald abschließend.

2 Antworten
  1. Tiemann, Elke
    Tiemann, Elke says:

    Ich verstehe nicht, warum die SPD zu solch undemokratischen Maßnahmen greift. Wo bleibt das Versammlungsrecht? Parteien verschiedener Richtungen sollen sich dem Wettkampf stellen und nicht solches Verlangen an Wirtschaftsunternehmen stellen. Die müssen nämlich um jeden Kunden kämpfen, genau wie es die Parteien eigentlich müssen!
    Fr Hendricks enttäuscht mich!

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    • dirk
      dirk says:

      Hallo Frau Tiemann,

      ich denke Stellung zu beziehen ist keine undemokratische Maßnahme. Wir haben niemals gefordert, dass diese Veranstaltung verboten oder abgesagt wird. Auch haben wir in keiner Weise dazu aufgerufen das Wunderland Kalkar zu meiden, zu boykottieren oder ähnlichem. Wir richten unseren Protest ausschließlich gegen die Haltung, die Gesinnung und die Politik der AfD.

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